24.Juni 2000 - Samstag - die Goa-Party "Oxygen Orgasm"

Nach einem kleinen Regenschauer am Mittag ist es mittlerweile wieder freundlich und trocken.

Die Tanzfläche wird für die kommende Nacht vorbereitet.
 

Noch liegen ambiente Klänge in der Luft, aber die Leute sind schon voller Vorfreude auf die bevorstehende Goa-Nacht.
 

Auf dem Zeltplatz ist kaum noch Platz.

Auf der Klosterfarm wird auch Kleidung aus Hanffaser hergestellt. Anhand einer kleinen "Modenschau" wurden die Möglichkeiten und Vorteile von Hanftextilien vorgestellt.

 

Nur noch wenige Stunden, dann gehts los, die Goa-Party "Oxygen Orgasm". Juhu!

Erst mal noch was essen. Das sind sie, unsere Köchinnen, die uns in den letzten Tagen mit leckerem Abendessen versorgt haben.

Der Blick vom DJ-Pult auf die zukünftige Tanzfläche.

Kein DJ am Werk, sondern Soundcheck.

Hier wird noch ein "M" aufgebaut. Die Buchstaben an sich haben aber keine Bedeutung, sondern dienen nur als Beleuchtung.

Beginn der Goa-Party!
Um halb elf gings los, ein feiner Ton lockte die Fraggles auf die Tanzfläche, theatralisch-ambiente Klänge kündigten die bevorstehende Zeremonie an. In der Mitte der Tanzfläche ein Steinhügel, auf dem Räucherkräuter glühen und einen feinen Duft verbreiten.

Tja, und dann gings ab.

 

 

 


 
 
Die Tanzfläche war in der Nacht recht dunkel. Klar, man hätte auch allerlei Lichteffekte aufbauen können, aber gerade diese Dunkelheit hat die Atmosphäre sehr mystisch werden lassen. Supergeil und unbeschreiblich. Und was für ein Sound!

(Sicher hätte ich auf der Tanzfläche auch Bilder mit Blitzlicht machen können. Aber die Tanzfläche ist diesbezüglich natürlich tabu. Das stört beim Tanzen und Abheben. Ich möchte auch jeden bitten, niemals auf oder in der Nähe der Tanzfläche mit Blitzlicht zu fotografieren. Was wirklich auf der Tanzfläche abgeht, bleibt das Geheimnis derer, die selbst dabei sind...)

Am nächsten Morgen: ein wundervoller Sonnenaufgang!
Im Laufe des Vormittags zogen auch ein paar Wolken vorbei, aber das war ganz gut so, denn ohne Wolken brannte die Sonne gnadenlos. Und hier noch ein paar Vormittagsbilder:

 

 

Gegen 13:00 Uhr war dann Ende. Seltsamerweise hat es kaum 5 Minuten später leicht zu regnen begonnen.

Hier noch ein besonders schönes Dancefloor-Foto in bester Qualität.


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Und das ist Klaus. Die meisten Leute, die selbst in Klosterrode waren, haben ihn ja kennengelernt. Ein sehr ungewöhnlicher Mensch, voller Energie, die aber manchmal in eine falsche Richtung losging. Sein Chai ist aber wirklich superlecker, auch sein Pudding hat vor allem die Kinder begeistert.
Allerdings hat er sich auch furchtbar aufgeregt, wenn ein Shiva-Bild nur zum Schmuck aufgehängt wurde. Seine Wutanfälle haben ihn dann ziemlich unshanti erscheinen lassen. Sein Guru müsste ihm doch gesagt haben, daß Ruhe, Gelassenheit und emotionale Beherschtheit sehr wichtig sind.
Vielleicht ist er ja manchen Leuten auf die Nerven gegangen, anderen hat er aber auch gern und gut geholfen und auch ein paar gute Tipps hatte er auch auf Lager. Wie auch immer, er hat bestimmt auch einige Leute zum Nachdenken angeregt, weil er in gewisser Hinsicht ein Paradoxon in sich darstellt.